Sportgespräch im Deutschlandfunk
8. August 2010
Um 23:30 Uhr. Heute unter dem Titel „Erst der Verrat und dann die Lüge“
mit Hans- Georg Aschenbach, DDR-Olympiasieger, Republikflüchtling und Sportmediziner in zwei deutschen Staaten. Die Fragen stellen Herbert Fischer-Solms und Michael Barsuhn.
In dieser Woche hatten die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Zentrum deutsche Sportgeschichte nach Berlin geladen zu einem Themenabend über „Sportverräter ? Fluchthilfe im deutsch-deutschen Sport“. Bis zum Mauerfall 1989 verliessen mehr als drei Millionen Menschen die DDR, viele von ihnen illegal und unter riskanten Umständen. Gelegentlich waren auch Spitzensportler, Trainer und Sportwissenschaftler darunter. Einer der prominentesten Sport-Flüchtlinge der DDR war der Skisprung-Olympiasieger von 1976, Hans-Georg Aschenbach. Der Sportmediziner blieb im Sommer 1988 nach einem Skispringen in Hinterzarten im Schwarzwald in der Bundesrepublik und wurde nach seinen schonungslosen Presse-Enthüllungen über das flächendeckende DDR-Staatsdoping von Ost-Berlin zum Staatsfeind erklärt.
“Sportverräter? Fluchthilfe im deutsch-deutschen Sport”
5. August 2010
Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Zentrum deutsche Sportgeschichte am Abend des 4. August 2010. Trotz Sommerloch konnte die Stiftung in ihren Räumlichkeiten in Berlin-Mitte über 100 Besucher begrüßen.
Einige Impressionen:
- Eberhard Gienger, Turnweltmeister und Fluchthelfer, MdB
- Turner Wolfgang Thüne, flüchtete 1975
- Hans-Georg Aschenbach, Skisprung-Olympiasieger 1976
- Dr. Jutta Braun (Zentrum deutsche Sportgeschichte) gemeinsam mit Eberhard Gienger und Dr. Sabine Ross (Stiftung Aufarbeitung)
- Mittwoch 4.8.2010: Geschäftsstelle Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin-Mitte
- Moderator Robert Ide (Ressortleiter Sport, Der Tagesspiegel)
Medienecho:
Sportjournalist Jens Weinreich berichtet im Deutschlandfunk, in der Stuttgarter Zeitung und in seinem Blog.






